Lexikon
Klee
Trifoliumartenreiche Gattung der Schmetterlingsblütler, vorwiegend
in der gemäßigten und subtropischen Zone der Alten Welt verbreitet; aufrechte
oder niederliegende, häufig kriechende Kräuter mit gefingerten Blättern.
Die Blüten sind gewöhnlich weiß, gelb, rot oder zweifarbig.
Am häufigsten ist der Wiesenklee, Trifolium pratense, auf
Wiesen und Grasplätzen; er wird auch in großem Maß angebaut.
Ebenfalls wild oder angebaut kommen in Deutschland folgende wichtige Kleearten
vor: Weißklee, Trifolium repens; Bastardklee, Trifolium hybridum; Inkarnatklee, Trifolium incarnatum; Purpurklee, Trifolium rubens; Brauner Klee, Trifolium spadiceum; Mittlerer Klee, Trifolium
medium; Hasenklee, Trifolium arvense, Wiesenklee, Trifolium pratense. Der Anbau des Klees hat für die Landwirtschaft erhebliche Bedeutung,
da er neben dem Mais einen Großteil der für die Viehfütterung
notwendigen Eiweißstoffe liefert und infolge großer Wurzelmassen den Boden
mit Humus anreichert. Als Stickstoffsammler dient er auch den nachfolgenden
Pflanzen als gute Vorfrucht.
Weißklee
Rotklee
Rotklee, Trifolium pratense
© Dr. Gisela Benecke, Gütersloh
Rotklee
Rotklee
Rotklee, Trifolium Pratense
© Dr. Gisela Benecke, Gütersloh
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