Lexikon
Konjunktụr
[
lateinisch
]Konjunkturtheorie
Die Konjunkturtheorie bietet verschiedene Erklärungen für den typischen Konjunkturzyklus an. Nach der Überinvestitionstheorie hält die Nachfrage mit Investitionen nicht Schritt, so dass es zu Überkapazitäten kommt. Nach der Unterkonsumtionstheorie ist die Verteilung des Volkseinkommens auf Löhne und Gewinne maßgeblich: Werden Gewinne begünstigt, so fällt die Konsumnachfrage wegen der relativ hohen Sparquote der Gewinnbezieher zu gering aus, um wachsende Produktionskapazitäten auszulasten. J. M. Keynes erklärt Konjunkturschwankungen mit Schwankungen der güterwirtschaftlichen Nachfrage, verursacht durch unsichere Zukunftserwartungen der Unternehmen und der Konsumenten. Die monetäre Konjunkturtheorie betont destabilisierende Effekte des Geld- und Kreditsystems: Eine Ausweitung der Geldmenge lässt Preise, Beschäftigung und später auch Löhne steigen; die Lohnerhöhungen zehren Gewinne der Unternehmen auf, die Produktion fällt wieder zurück.
Wissenschaft
Multitalent Zunge
Was die Zunge zu einem der vielseitigsten Organe im menschlichen Körper macht, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Die Zunge kann man getrost als Multitalent bezeichnen. Als einziger Muskel unseres Körpers arbeitet sie vollkommen ohne Unterstützung des knöchernen Skeletts und ist deshalb so beweglich wie kein anderer ihrer 655 über...
Wissenschaft
El-Niño-Ereignisse werden immer extremer
Mit dem Klimawandel nehmen Wetterextreme wie Hitzewellen und Sturzfluten zu, wie sich inzwischen weltweit beobachten lässt. Besonders heftig fallen die Unwetter in den Jahren aus, in denen das Klimaphänomen El Niño auftritt. Doch auch die El Niño-Ereignisse werden mit dem Klimawandel immer häufiger und intensiver, wie eine Studie...