Lexikon
Konjunktụr
[
lateinisch
]Konjunkturtheorie
Die Konjunkturtheorie bietet verschiedene Erklärungen für den typischen Konjunkturzyklus an. Nach der Überinvestitionstheorie hält die Nachfrage mit Investitionen nicht Schritt, so dass es zu Überkapazitäten kommt. Nach der Unterkonsumtionstheorie ist die Verteilung des Volkseinkommens auf Löhne und Gewinne maßgeblich: Werden Gewinne begünstigt, so fällt die Konsumnachfrage wegen der relativ hohen Sparquote der Gewinnbezieher zu gering aus, um wachsende Produktionskapazitäten auszulasten. J. M. Keynes erklärt Konjunkturschwankungen mit Schwankungen der güterwirtschaftlichen Nachfrage, verursacht durch unsichere Zukunftserwartungen der Unternehmen und der Konsumenten. Die monetäre Konjunkturtheorie betont destabilisierende Effekte des Geld- und Kreditsystems: Eine Ausweitung der Geldmenge lässt Preise, Beschäftigung und später auch Löhne steigen; die Lohnerhöhungen zehren Gewinne der Unternehmen auf, die Produktion fällt wieder zurück.
Wissenschaft
Von Farben, Flecken und wichtigen Fragen
Oft heißt es in der Wissenschaft: Wichtiger als Antworten zu finden, ist es, die richtigen Fragen zu stellen. Denn nur die richtigen Fragen ebnen den Weg zu echten Antworten – indem sie Tür und Tor zu klaren Experimenten öffnen, deren Resultate zu wichtigen neuen Erkenntnissen führen. Doch genau darin liegt der entscheidende...
Wissenschaft
Dehnbare Batterie für flexible Elektronik
Ob biegsame Displays für die Smartphones der Zukunft oder auf der Haut angebrachte Geräte zur Gesundheitsüberwachung: Flexible Elektronik gilt als Zukunftstechnologie. Eine Herausforderung ist dabei, auch die verbauten Energiespeicher so zu gestalten, dass sie den mechanischen Belastungen gewachsen sind, ohne die Flexibilität des...