Lexikon
Konjunktụr
[
lateinisch
]Phasenverlauf eines Konjunkturzyklus
Von J. Schumpeter stammt die Einteilung des kurzfristigen Konjunkturzyklus in die vier Phasen Aufschwung, Boom, Rezession und Krise. Im Aufschwung investieren Unternehmen in den Aufbau von Produktionskapazitäten; der Bedarf an Krediten und Arbeitskräften steigt ebenso wie das Volkseinkommen. Das dadurch ausgelöste Nachfragewachstum führt zu höherer Produktion. Im Boom kommt es bei weiter wachsender Nachfrage sowie bei steigenden Preisen und Zinsen zu ersten Lieferengpässen. Hohe Preise dämpfen die Nachfrage, da sie letztendlich Einkommenszuwächse übersteigen. Der Absatz stockt, die Produktion wird gedrosselt und Unternehmen entlassen Arbeitskräfte. Die Wirtschaft gerät in den Abschwung und bei rückläufiger Produktion in die Krise. In der Folge fallen Preise und Zinsen wieder.
- Einleitung
- Arten von Konjunkturzyklen
- Phasenverlauf eines Konjunkturzyklus
- Konjunkturtheorie
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