Lexikon

Knrád

György, ungarischer Schriftsteller, * 2. 4. 1933 Debrecen; gilt als einer der wichtigsten Vertreter der modernen ungarischen Prosa. 1969 erschien sein erster Roman „Der Besucher“ (dt. 1973), in dem er Erfahrungen aus einer mehrjährigen Tätigkeit als Sozialfürsorger verarbeitete. Der Roman machte K. international bekannt. Immer wieder trat er auch als politischer Schriftsteller hervor, z. B. mit seiner Essaysammlung „Antipolitik. Mitteleuropäische Meditationen“ 1985. 1986 erschien sein stark von autobiografischen Zügen geprägter Roman „Das Geisterfest“ (dt., ungar. 1987). 1991 erhielt Konrád den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2001 den Karlspreis der Stadt Aachen. 19901993 war er Präsident des Internationalen PEN-Clubs, 19972003 Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Künste. Weitere Werke: „Der Stadtgründer“ 1975, ungar. 1977; „Der Komplize“ 1981, ungar. 1986; „Die Melancholie der Wiedergeburt“ 1991, dt. 1992; „Glück“ 2001, deutsch 2003.
Tagträumen
Wissenschaft

Fernsehen im Kopf

Stundenlang in Fantasiewelten versinken – das klingt harmlos. Doch das maladaptive Tagträumen ist so exzessiv und zwanghaft, dass es das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen kann. von CHRISTIAN WOLF Schon als junges Mädchen verbrachte Jayne Bigelsen unzählige Stunden damit, in ihrem Kopf „fernzusehen“. Heute erinnert sich...

sciencebusters_NEU.jpg
Wissenschaft

Schiff ahoi!

Vor gut vier Jahren, im Dezember 2019, erblickte die erste Science-Busters-Kolumne in bild der wissenschaft das Licht der Welt. Sie hieß „Können Atombomben auf dem Mars Leben schaffen?“ und handelte davon, dass der verhaltensoriginelle AfD-Sympathisant Elon Musk auf dem Nachrichtenportal Twitter – das damals noch so hieß und...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch