Lexikon

Laser

[ˈlɛizə; der; englisch]

Anwendungen

Laserstrahlung wird heute in vielfältigster Weise genutzt, wobei sich die meisten Einsatzgebiete grob in drei Gruppen zusammenfassen lassen: Bearbeitung von Materialien und biologischem Gewebe, Kommunikation/Informationsverarbeitung und Messwesen. In Materialbearbeitung, Chirurgie oder Zahnmedizin erlaubt die hohe Fokussierbarkeit der Strahlung das Abtragen von Material mit einer Präzision im Mikrometerbereich. In der Informationsverarbeitung wird vor allem die Kohärenz der Laserstrahlung ausgenutzt; so finden sich Laser heute u. a. in optischen Laufwerken (CD, DVD, holographische Speicher), Strichcode-Scannern und Laserdruckern. Auch die optische Datenübertragung über Lichtwellenleiter (Glasfaserkabel) arbeitet oft mit Lasern als Sendern. Eine Umstellung der Computertechnik von Elektronen auf Lichtquanten (optischer Computer) ist Gegenstand der Forschung, Laser würden in dieser Technologie eine zentrale Rolle spielen. Wegen ihrer kleinen Abmessungen und leichten Herstellbarkeit werden in der Kommunikations- und Informationstechnik v. a. Halbleiterlaser bzw. Laserdioden eingesetzt. Im Messwesen dienen Laser nicht nur zur Entfernungsmessung oder der interferometrischen Materialprüfung, sie sind auch u. a. Bestandteil von Atomuhren und es werden mehrere SI-Basiseinheiten (u. a. Meter, Sekunde) über Aufbauten mit Hochpräzisionslasern dargestellt. Neben den genannten Verwendungen gibt es auch Versuche, Laser militärisch als Waffen oder in der Energietechnik zur Einleitung von Kernfusionen einzusetzen, sowie alltägliche Anwendungen wie den Laserpointer. Auch in der Kunst wird immer häufiger vom Laser Gebrauch gemacht, so etwa bei holographischen Kunstobjekten oder der Lichtkunst.
  1. Einleitung
  2. Physikalisches Prinzip
  3. Eigenschaften des Laserlichts
  4. Aufbau und Bauarten
  5. Anwendungen
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Wissenschaft

Kafkas Schloss als Atom

In dieses Jahr fällt der 100. Todestag von Franz Kafka, der in den Medien ausführlich gefeiert wird. Hier soll es riskiert werden, den Dichter in Verbindung mit der Naturwissenschaft zu sehen, auch wenn das zunächst wenig Erfolg zu versprechen scheint. Es soll um den unvollendeten Roman „Das Schloss“ gehen, der in den frühen...

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Wissenschaft

Cum hoc ergo propter hoc

Warum wir manchmal auch dort Zusammenhänge sehen, wo gar keine sind, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Der kompliziert klingende lateinische Merksatz „Cum hoc ergo propter hoc“ – wörtlich übersetzt: „Mit diesem, folglich deswegen“ – bezeichnet ein weit verbreitetes Phänomen, das in allen möglichen Bereichen des täglichen Lebens,...

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