Lexikon
Marọkko
Berber, Phönizier, Römer und Araber
Das Gebiet des heutigen Marokko war schon im 3. Jahrtausend v. Chr. von Berbern besiedelt. Um 1100 v. Chr. gründeten Phönizier erste Niederlassungen an der Küste, später auch Karthago. 42 n. Chr. wurde Marokko Provinz des Römischen Reiches. Nach dessen Zerfall übernahmen 429 die Wandalen die Herrschaft, die ihrerseits 533 vom byzantinischen Kaiser Justinian verdrängt wurden. Ende des 7. Jahrhundert geriet Marokko unter arabische Herrschaft und wurde islamisiert. Mit den
Idrisiden begann 789 eine lange Reihe selbständiger arabischer Herrscherdynastien, u. a. Almoraviden, Almohaden und Meriniden. Im 15. Jahrhundert setzten sich zunächst Portugiesen, dann Spanier an der Küste fest. Sie konnten ihre Besitzungen aber mit Ausnahme weniger Exklaven (u. a. Ceuta, Melilla) nicht dauerhaft sichern. 1666 übernahm die Dynastie der Alawiten die Macht, die auch heute noch den Thron innehat.
Wissenschaft
Das Atom der Biologen
Anfang der 1930er-Jahre lauschte ein junger Mann namens Max Delbrück, der 1969 als Empfänger des Nobelpreises für Medizin gefeiert werden sollte, in Kopenhagen der Rede des großen Physikers Niels Bohr, die von „Licht und Leben“ handelte. Bohr machte darin den Vorschlag, man solle in der Biologie das Gleiche versuchen, das in...
Wissenschaft
Tanzendes Gold
Licht bringt Elektronen zum Schwingen. Wenn man diesen Effekt geschickt nutzt, könnte das den Wirkungsgrad von Katalysatoren und Solarzellen verbessern – und die Welt dadurch klimafreundlicher machen. von KATJA MARIA ENGEL Normalerweise beschießt Holger Lange seine Proben mit einem Laser. Doch als er sie einmal in einem...
