Lexikon

Medaille

[
meˈdaljə; die; italienisch, französisch
]
Schaumünze
ein münzähnliches rundes oder eckiges Erinnerungsstück ohne Geldcharakter. In der älteren Technik werden die Medaillen (Guss-Medaille) gegossen, wobei der Künstler (Medailleur) das Gussmodell in Holz, Stein oder Gips schneidet oder in Wachs, Ton oder Gips modelliert. Später kam die geprägte Medaille (Prägemedaille) auf.
Seit 1438 entstanden in Italien die ersten Medaillen; es handelte sich fast ausschließlich um Bildnismedaillen mit Porträtdarstellungen auf der Vorderseite, während die Rückseite Wappen, allegorische Figuren u. Ä. zeigt. In Deutschland kommt die Medaille seit etwa 1510 vor; die wichtigsten Zentren der Medaillenkunst waren Nürnberg und Augsburg.
Buch,_Max-Delbrueck-Centrum_fuer_Molekulare_Medizin
Auf_dem_Bild:_Dr._Mina_Gouti
Foto:_Pablo_Castagnola
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