Lexikon
Mọldau
rumänisch MoldovaLandesteil im Nordosten Rumäniens, umfasst das von Sereth und Pruth durchflossene Tiefland mit der von ihnen eingeschlossenen fruchtbaren Moldauischen Lössplatte, 38 060 km2, 2,9 Mio. Einwohner; Zentrum Iaşi; Anbau von Mais, Weizen, Zuckerrüben, Flachs, Hanf und Sonnenblumen; im Westen die waldreichen Ostkarpaten mit Braunkohle-, Salz-, Erdöl- und Erdgaslagern.
Geschichte
1359 selbständiges Fürstentum, im 14. Jahrhundert von Polen lehnsabhängig, im 15. Jahrhundert der Türkei tributpflichtig, 1511 unter türkischer Oberhoheit; im 16. und 17. Jahrhundert unter den einheimischen Gospodaren, im 18. und 19. Jahrhundert in den russisch-türkischen Kriegen wiederholt von Russland besetzt, 1829 autonom unter russischer Schutzherrschaft; 1859 mit dem Fürstentum Walachei verbunden und 1861 als Rumänien unter der Herrschaft des Bojaren A. J. Cuza vereinigt.
Wissenschaft
Wärme aus Wasser
Mit Techniken, die Energie aus Flüssen, Seen oder dem Abwasser-Kanalnetz schöpfen, lassen sich Wohnhäuser und Gewerbebetriebe beheizen. Das Potenzial ist enorm. von HARTMUT NETZ Wenn bislang von der Energiewende die Rede war, ging es fast immer um elektrischen Strom. Wärmeenergie war dagegen nur selten Thema. Das zeugt von einer...
Wissenschaft
Zuckerrüben im MRT
Nutzpflanzen werden heute mit High-End-Technologie erforscht, die bislang nur in der Medizin eingesetzt wurde. Forschende wollen herausfinden, wie sie auf veränderte Umweltfaktoren reagieren. von TAMARA WORZEWSKI Es fühlt sich wie Leistungssport an, 30 Zuckerrübenpflanzen in je drei Kilogramm schwere Spezialbehälter umzutopfen....