Lexikon

Morphn

[das; nach Morpheus]
früher Morphium
um 1804 von F. W. Sertürner aus Opium rein gewonnenes Alkaloid; ein lähmendes Gift, das zunächst die Schmerzempfindung herabsetzt, die Atmung vertieft und ein ausgesprochenes Wohlgefühl (Euphorie) verursacht. In höheren, vergiftenden Gaben treten Kollaps, tiefer Schlaf, zentrale Atemlähmung und starke Blausucht des Gesichts auf, vor Eintreten der Bewusstlosigkeit auch Erbrechen. Therapeutisch werden Einzelgaben von 0,01 0,02 g angewendet, meist in Form der Einspritzung. Morphin dient besonders der Schmerzbekämpfung, gelegentlich auch der Krampflösung. Das Morphin birgt große Gefahren in sich, da es Gewöhnung und Sucht hervorruft (Morphinismus). Die Verwendung des Morphins ist deshalb besonderen gesetzlichen Beschränkungen unterworfen (Betäubungsmittelgesetz).
Wissenschaft

Der schädliche Verlust der Nacht

Manche Auswirkungen sind bereits recht gut erforscht, andere dagegen wahrscheinlich noch nicht einmal entdeckt. von Kurt de Swaaf Ein Windhauch trägt Pinienduft herbei, das Meer kabbelt leise gegen die Felsen  –  nur ein paar hungrige Stechmücken stören die nächtliche Idylle in der versteckten Bucht an der Nordwestküste Mallorcas...

Schneeball, Eiszeit
Wissenschaft

Oasen auf der Schneeball-Erde

Veränderungen in der Umlaufbahn der Erde ermöglichten es frühen Lebensformen, die extremste Eiszeit in der Geschichte unseres Planeten zu überstehen.

Der Beitrag Oasen auf der Schneeball-Erde erschien zuerst auf...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon