Lexikon
Ọpium
[
früher Laudanum; Meconimdas; griechisch
]eingetrockneter Milchsaft aus den Fruchtkapseln des orientalischen Schlafmohns, Papaver somniferum. Hauptalkaloid des Opiums ist das Morphin, daneben noch fast 30 andere Alkaloide (z. B. Codein, Thebain, Papaverin, Narkotin). Als Heilmittel anerkanntes Opium muss mindestens 12% Morphin enthalten; es wird als Pulver, Tinktur oder Extrakt arzneilich in kleiner Dosis als beruhigendes, schmerz- und krampfstillendes, schlafförderndes Mittel verwendet, in größerer Dosis als Betäubungsmittel. Opium kann süchtig machen; besonders zubereitetes Rauchopium wird seit langem als Rauschmittel gebraucht.
Schlafmohn
Schlafmohn
Schlafmohn, Papaver somniferum
© Sertürner Arzneimittel GmbH, Gütersloh
Wissenschaft
RNA macht Raupenfrauen
Manche Dinge können Männer besser, manche anderen dagegen nicht. Die reinen Fakten lassen daran meist keinen Zweifel. Das Tierreich jedenfalls ist voll von Beispielen. In vielen Fällen haben die Männchen zum Beispiel spezielle Qualitäten entwickelt, um Weibchen anzulocken. Und nicht immer handelt es sich dabei nur um schmuckvolle...
Wissenschaft
Moose mit Turbo-Fotosynthese könnten die Landwirtschaft verändern
Wissenschaftler suchen seit langem nach Wegen, um Pflanzen so zu optimieren, dass sie mehr CO2 in Biomasse umwandeln. Nun haben Biologen entdeckt, dass eine Gruppe einzigartiger Landpflanzen, die Hornmoose, eine besonders effektive Form der Fotosynthese betreibt. Ihre Technik zur CO2-Fixierung könnte künftig durch gentechnische...