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LEXIKON

Mumps

[
der; englisch
]
Ziegenpeter; Bauernwetzel; Parotitis epidemica
eine epidemieartig auftretende meldepflichtige Infektionskrankheit, von der vorwiegend Kinder befallen werden. Jungen erkranken doppelt so häufig wie Mädchen. Der Erreger ist ein Virus. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfchen- und Schmierinfektion. Schwellungen der Ohrspeicheldrüse rufen ein gedunsenes Aussehen hervor, auch die Mundschleimhaut ist häufig entzündet. Daneben kommt es manchmal auch zu einer Beteiligung der Bauchspeicheldrüse und nach der Pubertät bei männlichen Erkrankten zu einer Entzündung eines oder beider Hoden, was zu Unfruchtbarkeit führen kann. Mumps dauert, nach einer Inkubationszeit von 1628  Tagen, 12 Wochen und ist von Fieber mit allgemeinen Beschwerden begleitet. Ansteckungsgefahr besteht schon 7 Tage vor bis 9 Tage nach dem Auftreten der Schwellung. Als mögliche Komplikation kann in der 2.3. Krankheitswoche eine Hirnhautentzündung mit erneutem Fieberanstieg hinzukommen. Etwa 60 % der Erkrankungen verläuft ohne Symptome. Vorbeugend besteht die Möglichkeit einer Impfung (Impfkalender).
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