Lexikon

Nahrungsaufnahme

die Übernahme von Nährstoffen in den Organismus. Während Pflanzen ihre organischen Verbindungen durch Assimilation selbst herstellen, sind Tiere auf deren Zuführung angewiesen. Pflanzenfresser (Phytophagen) ernähren sich vor allem von Gefäßpflanzen. Auch Fleischfresser (Zoophagen) und Allesfresser (Omnivoren) leben indirekt aus dieser Nährstoffquelle. Einzellige Lebewesen nehmen ihre Nahrung durch die Zelloberfläche oder durch Phagocytose und Pinocytose auf. Bei Metazoen bedeutet die Nahrungsaufnahme eine Aufnahme in den Darm. Nach der Art der Nahrungsaufnahme unterscheidet man Schlinger oder Brockenfresser (Krebse, Amphibien, Reptilien, Vögel), Zerkleinerer (Insekten, Säugetiere), Strudler und Mikrophagen (Haarsterne, Muscheln, Manteltiere). Die Filtrierer leben von Plankton. Flüssige Nahrung nehmen z. B. die Blutsauger (Egel, Zecken) und die Pflanzensauger auf.
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Haarstern (Mittelmeer-)
Mittelmeer-Haarstern
Der Mittelmeer-Haarstern (Antedon mediterranea) kann sich am Untergrund mit etwa 20 Zirren fest halten.
Casciano, Etrusker, Antike
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24 Bronzestatuen vom Schlamm befreit

Italienische Archäologen präsentieren einen Sensationsfund: 24 gut erhaltene antike Bronzestatuen im toskanischen Örtchen Casciano dei Bagni.

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Elektronen, Laserpulse
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Vom Laserblitz zum Teilchenstrahl

Teilchenbeschleuniger liefern brillante Röntgenstrahlung, etwa für die Forschung an Akkus oder Viren. Doch die Anlagen sind groß und teuer. Neue, kleinere und sparsamere Quellen nutzen Laserlicht und könnten neben Röntgen- und Elektronenstrahlen bald auch Protonen und Neutronen auf Knopfdruck liefern. von ANDREA THOSS Seit...

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