Lexikon
Nahrungsaufnahme
die Übernahme von Nährstoffen in den Organismus. Während Pflanzen ihre organischen Verbindungen durch Assimilation selbst herstellen, sind Tiere auf deren Zuführung angewiesen. Pflanzenfresser (Phytophagen) ernähren sich vor allem von Gefäßpflanzen. Auch Fleischfresser (Zoophagen) und Allesfresser (Omnivoren) leben indirekt aus dieser Nährstoffquelle. Einzellige Lebewesen nehmen ihre Nahrung durch die Zelloberfläche oder durch Phagocytose und Pinocytose auf. Bei Metazoen bedeutet die Nahrungsaufnahme eine Aufnahme in den Darm. Nach der Art der Nahrungsaufnahme unterscheidet man Schlinger oder Brockenfresser (Krebse, Amphibien, Reptilien, Vögel), Zerkleinerer (Insekten, Säugetiere), Strudler und Mikrophagen (Haarsterne, Muscheln, Manteltiere). Die Filtrierer leben von Plankton. Flüssige Nahrung nehmen z. B. die Blutsauger (Egel, Zecken) und die Pflanzensauger auf.
Haarstern (Mittelmeer-)
Mittelmeer-Haarstern
Der Mittelmeer-Haarstern (Antedon mediterranea) kann sich am Untergrund mit etwa 20 Zirren fest halten.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
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