Lexikon

ökolgisches Gleichgewicht

die Erhaltung des Zustandes eines ökologischen Systems unter den Bedingungen wechselnder Außeneinflüsse, d. h. die Wiederherstellung eines Ausgangszustandes auch nach starken Veränderungen. Das ökologische Gleichgewicht ist ein dynamisches Gleichgewicht (Fließ-Gleichgewicht, Homöostase), das gekennzeichnet ist durch ein ständiges Pendeln um einen mittleren Zustand. Mechanismen der Regulation, die zum ökologischen Gleichgewicht führen, sind vor allem die vielfältigen (Nahrungs-)Beziehungen der Bestandteile des Systems untereinander. Schwankungen z. B. der Bevölkerungsdichte einzelner Bestandteile (Fluktuationen, auch Gradationen) sind allein noch nicht Zeichen eines gestörten ökologischen Gleichgewichts. Im Verlaufe der Entwicklung ökologischer Systeme lösen verschiedene Zustände mit jeweils eigenem ökologischen Gleichgewicht einander, u. U. gesetzmäßig (Sukzession), ab.
Foto vom unteren Rand des Freskos
Wissenschaft

Islamisches Zelt über christlichem Altar

In einer Kirche im italienischen Ferrara hat eine Historikerin ein einzigartiges Fresko aus dem 13. Jahrhundert entdeckt. Das Wandbild in der Apsis zeigt ein kunstvoll gefertigtes islamisches Zelt aus bunten Stoffen, das wahrscheinlich sowohl auf dem Fresko als auch in der Realität als Vorhang für den Hochaltar der christlichen...

Rows_of_young_geranium_plants_in_a_greenhouse
Wissenschaft

Der natürliche Treibhauseffekt erklärt

Wie der Treibhauseffekt wirklich funktioniert – und warum einfache Erklärungen diesem weltverändernden Phänomen nicht gerecht werden. Von SABINE HOSSENFELDER Wie funktioniert der Treibhauseffekt? Eigentlich scheint es, als ließe sich diese Frage sehr schnell beantworten: In der Atmosphäre befinden sich Treibhausgase wie...

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