Lexikon
ökolọgisches Gleichgewicht
die Erhaltung des Zustandes eines ökologischen Systems unter den Bedingungen wechselnder Außeneinflüsse, d. h. die Wiederherstellung eines Ausgangszustandes auch nach starken Veränderungen. Das ökologische Gleichgewicht ist ein dynamisches Gleichgewicht (Fließ-Gleichgewicht, Homöostase), das gekennzeichnet ist durch ein ständiges Pendeln um einen mittleren Zustand. Mechanismen der Regulation, die zum ökologischen Gleichgewicht führen, sind vor allem die vielfältigen (Nahrungs-)Beziehungen der Bestandteile des Systems untereinander. Schwankungen z. B. der Bevölkerungsdichte einzelner Bestandteile (Fluktuationen, auch Gradationen) sind allein noch nicht Zeichen eines gestörten ökologischen Gleichgewichts. Im Verlaufe der Entwicklung ökologischer Systeme lösen verschiedene Zustände mit jeweils eigenem ökologischen Gleichgewicht einander, u. U. gesetzmäßig (Sukzession), ab.
Wissenschaft
Elternschaft hält das Gehirn jung
Kinder halten jung. Diese These bestätigt sich auch beim Blick ins elterliche Gehirn: Je mehr Kinder eine Person aufgezogen hat, desto stärker sind die funktionellen Netzwerke in ihrem Gehirn miteinander verknüpft. Während die Konnektivität im Gehirn auch bei Eltern mit dem Alter nachlässt scheinen Kinder dieser Hirnalterung in...
Wissenschaft
Die Entdeckung der Langsamkeit
Schnecken sind langsam, Faultiere auch. Das wird jeder Mensch so sehen, weil er sich selbst als Bezugsrahmen nimmt. Und weil er die Leistungen und Qualitäten anderer Lebewesen aus menschlicher Perspektive bewertet. Diese anthropozentrische Sichtweise schleicht sich immer wieder auch in die Wissenschaft ein. So teilte vor Kurzem...