Lexikon

Pantomme

[
griechisch
]
ein Bühnenspiel, das nur durch Mimik, stummes Gebärdenspiel und Bewegung, bei vereinfachter Handlungsgestaltung, meist mit Musik und Tanz verbunden, zu wirken sucht. Pantomime heißt auch der Darsteller der Pantomime. Die Pantomime hat ihren Ursprung in mimischen Tänzen und war seit 400 v. Chr. im ganzen griechischen Sprachraum verbreitet. Besonders beliebt war sie in der römischen Kaiserzeit. Die Pantomime existierte im Volkstheater weiter, lebte in der Pantomimenposse der Italiener im 16. Jahrhundert wieder auf und erfuhr im 18. Jahrhundert im Ballett eine künstlerische Neugestaltung. 1816 eröffnete J. G. Debureau in Paris ein eigenes Pantomimentheater. Durch E. Decroux, der 1940 in Paris eine Schule der Pantomime gründete, wurde sie zur eigenständigen Kunstform entwickelt. Die bekanntesten Interpreten sind heute J. L. Barrault, M. Marceau und S. Molcho.
Norwegen
Wissenschaft

Geologie im Zeitraffer

Die Meere absorbieren große Mengen CO2 und bremsen so die Erderwärmung. Könnte die Zugabe von Gesteinsmehl den Prozess beschleunigen? von TIM KALVELAGE (Text und Fotos) Nach kurzer Fahrt vom Bootsanleger der meeresbiologischen Station auf den Raunefjord hinaus machen die Forschenden am „Mesokosmos Nummer eins“ fest. Zwischen...

Klimawandel, Ahrtal-Katastrophe
Wissenschaft

War das der Klimawandel?

Die Attributionsforschung berechnet den Beitrag des Klimawandels zu aktuellen Extremwetterereignissen. Die Forschung ist populär – und wird in Fachkreisen kontrovers diskutiert. von IRIS PROFF Im Juli 2021 rückte die Flutkatastrophe im Ahrtal das Klima schlagartig ins öffentliche Bewusstsein. Bilder von verwüsteten Dörfern gingen...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon