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LEXIKON

perniziọ̈se Anämie

[grch.]
Perniciosa; Morbus Biermer; Vitamin-B12-Mangelanämie
eine Form der Blutarmut (Anämie), die auf einem Mangel an Vitamin B12 beruht. Dieser führt dazu, dass die roten Blutkörperchen im Knochenmark nicht richtig reifen können. Ursache ist meist eine Autoimmunerkrankung, bei der es allmählich zu einem Schwund der Magenschleimhaut und daraufhin zu einem Fehlen des Intrinsic factors kommt, der für die Resorption des mit der Nahrung aufgenommenen Vitamin B12 unerlässlich ist. Symptome sind Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche, gelbliche Haut, Rotverfärbung der Zunge, Atemnot, Appetitlosigkeit, diffuse Bauchschmerzen, Durchfälle oder Verstopfung, Gewichtsverlust sowie neurologische Störungen wie Kribbeln oder Taubheit an Händen und Füßen. Die Krankheit tritt meist nach dem 45. Lebensjahr auf und muss lebenslang mit Vitamin-B12-Injektionen behandelt werden. Darüber hinaus sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen angezeigt, da ein erhöhtes Magenkrebsrisiko besteht.
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