Lexikon
Pferde
Einhufer; EquidaeVerbreitung und Lebensweise
Die heutigen Pferde bewohnen als schnelle und ausdauernde Läufer meist Steppen, aber auch Wüsten und Halbwüsten. Bis vor etwa 10 000 Jahren waren sie über weite Teile Europas, Asiens, Afrikas und Amerikas verbreitet. In Europa wurden die letzten Wildpferde in freier Wildbahn in den 60er Jahren des 20. Jh. ausgerottet. Aus Gefangenschaftszuchten versucht man sie nun wieder in Ungarn und der Mongolei auszuwildern. Die übrigen Arten der Pferde leben heute nur noch im östlichen und südlichen Afrika und in Zentralasien gesellig in Herden. Sie ernähren sich vorwiegend von Gras. Ein ausgeprägter Hör- und Geruchssinn warnt sie vor Gefahr, auf die sie mit schneller Flucht reagieren. Pferde werden mit etwa zwei Jahren geschlechtsreif und bringen nach etwa einem Jahr Tragzeit meist ein Junges zur Welt. Das männliche Pferd heißt Hengst (kastriert Wallach), das weibliche Stute und das junge Fohlen (Füllen).
Hauspferd: Fohlen
Hauspferd: Fohlen
Junge Pferdefohlen können wenige Stunden nach ihrer Geburt bereits dem Muttertier folgen, doch können sie noch nicht gleich Pflanzenkost aufnehmen. Wie alle Säugetiere werden sie in der ersten Lebenszeit gesäugt.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
- Einleitung
- Stammesgeschichte
- Verbreitung und Lebensweise
- Hauspferde
- Zuchtbetrieb
- Kulturgeschichte
Wissenschaft
Runter kamen sie alle
Die menschliche Fliegerei ist seit jeher inspiriert von der Natur. Ihre Geschichte erzählt von großen Visionen, brutalen Abstürzen und bahnbrechenden Erkenntnissen. von ROLF HEßBRÜGGE Wilbur und Orville Wright galten als bodenständige Gesellen. Die beiden Brüder aus Dayton im US-Bundesstaat Ohio betrieben Ende des 19....
Wissenschaft
»Wir müssen fragen – und zuhören«
Am Lebensende werden Menschen altruistisch, sagt der international renommierte Palliativmediziner Gian Domenico Borasio.
Der Beitrag »Wir müssen fragen – und zuhören« erschien zuerst auf wissenschaft.de...

