Lexikon

Porto

[ˈportu]
Oporto
portugiesische Hafen- und Industriestadt am Douro, 5 km vor seiner Mündung in den Atlantischen Ozean, kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt Nordportugals, 328 000 Einwohner; Universität (1911), Kunstakademie u. a. Hochschulen, Museen, Theater, Oper, Konzerthaus (2005); terrassenartig angelegte Altstadt mit schmalen Gassen (Weltkulturerbe seit 1996), romanische Kathedrale, Börsenpalast (1842); Weinhandel; Schiff- und Maschinenbau, Metall-, Textil-, Leder-, Gummi- und Nahrungsmittelindustrie, chemische und keramische Industrie (Azulejos), Erdölraffinerie; Tourismus; Verkehrsknotenpunkt, vier Brücken über den Douro, darunter die Maria-Pia-Brücke (1877 von G. Eiffel erbaut) und die Dom-Luís-Brücke (1886), internationaler Flughafen, Vorhafen Leixões (7 km nordwestlich von Porto). Hauptstadt des Distrikts Porto (2282 km2, 1,6 Mio. Einwohner). Porto war 2001 Europäische Kulturhauptstadt.
Das Wort „Plankton“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „das Umherirrende, Umhergetriebene“.
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