Lexikon
Rushdie
[ˈruʃdi]
Sir (seit 2007) Salman, englischer Schriftsteller indischer Herkunft, * 19. 6. 1947 Bombay; lebt seit 1961 in England; verbindet in seinen fantastisch ausufernden Romanen Geschichts- und Gesellschaftsdarstellung mit mythologischen Elementen und der Tradition des orientalischen Geschichtenerzählens. Sein Roman „Die satanischen Verse“ 1988 erregte das Missfallen mehrerer islamischer Länder und führte 1989 zum Mordaufruf des Ayatollah Chomeini wegen vorgeblicher Gotteslästerung. Weitere Romane: „Mitternachtskinder“ 1981, deutsch 1983; „Scham und Schande“ 1983, deutsch 1985; „Des Mauren letzter Seufzer“ 1995, deutsch 1996; „Der Boden unter ihren Füßen“ 1999, deutsch 1999; „Shalimar der Narr“ 2005, deutsch 2006; „Die bezaubernde Florentinerin“ 2008, deutsch 2009. Autobiografie: „Joseph Anton. Die Autobiografie“ 2012, deutsch 2012.
Wissenschaft
»Wir müssen fragen – und zuhören«
Am Lebensende werden Menschen altruistisch, sagt der international renommierte Palliativmediziner Gian Domenico Borasio.
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