Lexikon

Speyerer Dom

St. Maria und St. Stephan, der erste der drei rheinischen Kaiserdome. Einem um 1030 als flach gedeckte Pfeilerbasilika begonnenen Bau mit hoher Vorhalle unter einem Westoratorium, fast quadratischem Ostchor mit Turm und Krypta, geweiht 1061, folgte etwa 10821111 eine Erweiterung, bei der das Mittelschiff mit Gratgewölben in quadratische Joche aufgeteilt wurde. Nach dem Brand von 1159 nahm man die Erneuerung der Vierungskuppel vor; Gurtrippengewölbe wurden im Quer- und Langhaus eingezogen. 1689 und 1793 wurde der Dom schwer beschädigt; im 19. Jahrhundert wiederhergestellt; seit 1981 Weltkulturerbe. Vom alten romanischen Bau sind erhalten: Chor und Querhaus, das Vierungsgewölbe, die 5 östlichen Pfeilerpaare des Langhauses, die ganze südliche Seitenschiffwand und der Unterbau der westlichen Vorhalle. Vor der Krypta befinden sich die Gräber der salischen Kaiser.
Wissenschaft

Die „Oder-Vergifter“ geben Geheimnisse preis

Im Sommer 2022 machten sie massenweise Fischen und anderen Flussbewohnern den Garaus: Den toxischen Mikroalgen der Oder-Katastrophe haben Forschenden nun ins Erbgut geblickt. Die Sequenzierung des Genoms der Einzeller hat unter anderem die DNA-Bereiche aufgedeckt, die für die Struktur ihres Gifts und damit für dessen...

Internet
Wissenschaft

Digitale Alternativen

Große Technologiekonzerne prägen das digitale Leben. An ihren Produkten scheint bei der Nutzung von Online-Diensten kein Weg vorbeizuführen. Doch wer will, kann umsteigen und freie Angebote verwenden. Hinter einem besonders vielversprechenden Neuling auf diesem Gebiet steht ein Zusammenschluss europäischer Forschungs- und...

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