Lexikon
Speyerer Dom
St. Maria und St. Stephan, der erste der drei rheinischen Kaiserdome. Einem um 1030 als flach gedeckte Pfeilerbasilika begonnenen Bau mit hoher Vorhalle unter einem Westoratorium, fast quadratischem Ostchor mit Turm und Krypta, geweiht 1061, folgte etwa 1082–1111 eine Erweiterung, bei der das Mittelschiff mit Gratgewölben in quadratische Joche aufgeteilt wurde. Nach dem Brand von 1159 nahm man die Erneuerung der Vierungskuppel vor; Gurtrippengewölbe wurden im Quer- und Langhaus eingezogen. 1689 und 1793 wurde der Dom schwer beschädigt; im 19. Jahrhundert wiederhergestellt; seit 1981 Weltkulturerbe. Vom alten romanischen Bau sind erhalten: Chor und Querhaus, das Vierungsgewölbe, die 5 östlichen Pfeilerpaare des Langhauses, die ganze südliche Seitenschiffwand und der Unterbau der westlichen Vorhalle. Vor der Krypta befinden sich die Gräber der salischen Kaiser.
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