Lexikon

Tanner

Alain, schweizerischer Filmregisseur, * 6. 12. 1929 Genf; dreht gesellschaftskritische, intellektuelle und dennoch dem Erzählkino verpflichtete Spielfilme, die auch das Medium Film selbst reflektieren: „Jonas, der im Jahre 2000 25 Jahre alt sein wird“ 1976; „Messidor“ 1979; „Lichtjahre entfernt“ 1981; „In der weißen Stadt“ 1983; „Eine Flamme in meinem Herzen“ 1987; „Fourbi“ 1996; „Jonas und Lila“ 1999; „Paul s'en va“ 2004.
  • Deutscher Titel: Lichtjahre entfernt
  • Original-Titel: LIGHTYEARS AWAY
  • Land: Schweiz
  • Jahr: 1981
  • Regie: Alain Tanner
  • Drehbuch: Alain Tanner
  • Kamera: Jean-François Robin
  • Schauspieler: Trevor Howard, Mick Ford, Bernice Stegers, Henri Virlojeux
Der 25-jährige Ire Jonas (Mick Ford) arbeitet in einer Kneipe, als er eines Tages dem Einsiedler Yoshka Poliakoff (Trevor Howard) begegnet. Er ist von dem alten Mann so sehr beeindruckt, dass er ihm kurze Zeit später in die Einsamkeit folgt. Nach Bestehen einiger Aufgaben eröffnen sich ihm Erkenntnisse von Naturphilosophie und Lebensweisheit.
Der Schweizer Alain Tanner erzählt eine Geschichte vom Dialog der Generationen, von den gescheiterten Idealen der 68er Generation und der Verwirklichung von Träumen und Visionen. Trotz der melancholischen Grundstimmung, die noch durch unwirklich scheinende Landschaftsbilder verstärkt wird, ein sehenswerter Film voll Sinnlichkeit und meditativer Kraft.
Winzig und wunderlich: Mit diesem Saphir-Kristall im Zentrum einer Halterung für ein Mikroskop hat ein Team um Matteo Fadel von der ETH Zürich rekordverdächtige Quantenschwingungen gemessen. Sie dauerten allerdings nur einige Hundertstel Sekunden. ©Bilder und Grafik: Matteo Fadel/ETH Zürich
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Schrödingers Katze wächst

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