Lexikon
Wiesenthal
Simon, österreichischer Publizist, * 31. 12. 1908 Buczacz, Galizien, † 20. 9. 2005 Wien; Architekt; als Jude 1941–1945 in mehreren Konzentrationslagern; 1954–1961 in Israel; leitete seit 1961 in Wien ein Dokumentationszentrum über NS-Verbrechen und widmete sich der Aufspürung noch unentdeckter Täter. 2000 wurde ihm die Freiheitsmedaille, die höchste zivile US-amerikanische Auszeichnung, verliehen. Er schrieb u. a. „Ich jagte Eichmann“ 1961; „Doch die Mörder leben“ 1967; „Segel der Hoffnung“ 1991.
Wissenschaft
Fischfang als Wegbereiter für die Maya?
In Mittelamerika lebten schon vor tausenden Jahren Jäger und Sammler. Offenbar waren diese Menschen auch versierte Fischer, wie ein neuer Fund nun nahelegt. In einem artenreichen Feuchtgebiet in Belize haben Anthropologen Überreste eines ausgedehnten Grabensystems entdeckt, das bereits vor rund 4000 Jahren dem Fischfang diente....
Wissenschaft
Für die Lebenden und die Toten
Kolossale Gräber und Kultstätten dienten der Ahnenverehrung und sind Manifeste der neolithischen Kultur. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Auf einem Hochplateau im Süden Maltas befindet sich der jungsteinzeitliche Tempelkomplex Hagar Qim (stehender Felsen). Hier gibt es keine eckigen Grundrisse und geraden Mauern, wie man es von...