Lexikon
Würzburger Schule
von O. Külpe ausgehende psychologische Forschungsrichtung, die sich durch Selbstbeobachtung und Experiment insbesondere den Problemen des (produktiven) Denkens zuwandte. Sie erbrachte den Nachweis, dass es im Denken, Sprechen und Wollen erfassbare Phänomene unanschaulicher Art gibt und dass Denkvollzüge nicht allein durch Assoziationen, sondern z. B. auch durch Zielvorstellungen als determinierende Tendenzen bestimmt sind. Zur Würzburger Schule gehörten außer Külpe: K. Bühler, A. W. Messer, K. Marbe, O. Selz, N. Ach, J. Lindworsky und K. Duncker.
Wissenschaft
Hilfe für das Plastik-Meer
In den Weltmeeren häuft sich immer mehr Plastikmüll an. Welche Schäden er anrichten kann, lässt sich noch gar nicht absehen. Forscher und Ingenieure sind alarmiert und suchen nach Wegen, um die Kunststoffreste wieder aus dem Wasser zu entfernen. von HARMUT NETZ Endlose Sandstrände, kristallklares Wasser, leuchtend bunte...
Wissenschaft
Weltraumschrott wird museumsreif
Der Weltraum – unendliche Weiten voller Müll. Aufräumen? Ja, aber bitte mit Bedacht, fordern Archäologen. von DIRK HUSEMANN Die rätselhafte Kugel aus Metall reichte James Stirton bis zu den Knien. Sie sah zusammengeschmolzen aus. „Was um alles in der Welt ist das?“, fragte sich der australische Farmer. Und wer hatte die Kugel im...
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