Gesundheit A-Z
Gicht
Stoffwechselkrankheit, eine meist angeborene Harnsäurestoffwechselstörung, von der fast ausschließlich (95%) Männer betroffen sind. Durch eine Störung im Purinstoffwechsel werden Harnsäuresalze vorwiegend im Bereich der Gelenke abgelagert und führen dort zu Entzündungsreaktionen und Schmerzen. Ein Anstieg der Harnsäure im Blut kann lange asymptomatisch bleiben, bis z. B. nach gesteigertem Alkohol- oder Eiweißkonsum oder nach körperlicher Anstrengung der erste Gichtanfall auftritt. Besonders häufig ist das Grundgelenk einer Großzehe betroffen. Typische Symptome sind Rötung und Schwellung des Gelenks sowie starke Schmerzen, evtl. auch Fieber. Die danach immer wieder auftretenden Anfälle verlaufen mit der Zeit weniger schmerzhaft, können aber zu Deformierungen des betroffenen Gelenks führen. Die Therapie besteht während des Anfalls in der Gabe von Colchicin, Cortison oder Antiphlogistika. Die Dauertherapie besteht neben dem Verzicht auf Innereien, eiweißreiche Kost und Alkoholgenuss in der Gabe von Allopurinol, das regulierend in den Purinstoffwechsel eingreift.
Wissenschaft
Die Sternenstaub-Fabrik
Ein todgeweihter Riesenstern trumpft in seiner letzten Lebensphase noch einmal auf: Zusammen mit seinem Partner speit er enorme Staubmengen ins All.
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Wissenschaft
Erde zu Erde
Mikroorganismen zersetzen Tote in einem Hightech-Sarg in 40 Tagen zu Erde. Die Idee kommt aus den USA – nun gibt es die neue Bestattungsmethode auch hierzulande. von SALOME BERBLINGER und DESIRÉE KARGE Es handelt sich um kompostiertes Schwein. Doch die Erde riecht nach Blumenerde, wie man sie in einen Balkonkübel füllen würde....