Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

arbeiten

r|bei|ten
V.
2, hat gearbeitet
I.
mit Akk.
anfertigen, herstellen;
(jmdm.) einen Rock, ein Kleid a.
II.
o. Obj.
1.
von Personen
a)
Berufsarbeit leisten;
in einer Firma, bei einer Behörde a.; er arbeitet gut, rasch, zuverlässig
b)
eine Arbeit tun, sich beschäftigen, sich betätigen;
im Garten a.; angestrengt, viel, wenig a.; körperlich, geistig a.; an etwas a.; über etwas oder jmdn. a.
sich mit etwas oder jmdm. gründlich beschäftigen und es schriftlich niederlegen;
er arbeitet über Rilke, über die frühneuhochdeutsche Literatur
c)
sich mühen, plagen;
er arbeitete verzweifelt, heftig, um gegen die Wellen anzukommen
2.
von Sachen
in Gang, in Betrieb sein;
die Maschine arbeitet gut
3.
mit „es“
es arbeitete in ihm, in seinem Gesicht arbeitete es
er war innerlich sehr erregt
III.
refl.; mit „es“; in bestimmten Wendungen
es arbeitet sich gut, schlecht, schwer mit ihm, mit diesem Material
man kann gut usw. mit ihm, damit arbeiten
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Wissenschaft

Anders, als man denkt

„Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.“ Diese Formulierung stammt von Wilhelm Busch, der damit die Erwartungen des 19. Jahrhunderts poetisch auf den Punkt gebracht hat. Damals wurde Wissenschaft zum Beruf, was für den Soziologen Max Weber bedeutete, dass die Welt berechenbar und damit entzaubert wurde. Dies geschah...

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Wissenschaft

Superkalifragilistisch-exponentialigetisch

Nie hätten wir uns vor einigen Jahren träumen lassen, dass es einmal so weit kommen würde. Ob wir wollen oder nicht, wir alle sind bestens vertraut mit den Grundlagen der Epidemiologie, kennen die Exponentialfunktion vermeintlich wie unsere Westentasche und wissen zumindest um die Existenz der Komplexitätsforschung. Im Grunde ist...

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