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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Finger

Fn|ger
m.
5
1.
jedes der fünf Glieder der Hand
(Mittel~, Ring~, Zeige~); sich die F., sich alle F. nach etwas ablecken
ugs.
gern etwas haben wollen;
keinen F. rühren, krumm machen
ugs.
nicht helfen, nichts tun, um zu helfen;
sich die F. verbrennen
etwas tun, was einem Schaden bringt;
er hat an jedem F. eine
ugs.
er hat viele Geliebte, viele Liebschaften;
F. breit
Fingerbreit;
wenn man ihm den kleinen F. gibt, nimmt er gleich die ganze Hand
wenn man ihm ein kleines Zugeständnis macht, will er gleich alles;
lange F. machen
ugs.
stehlen;
das kann man sich an den (fünf) ~n abzählen, dass das nicht stimmt
ugs.
das ist doch völlig klar;
jmdm. auf die F. sehen
jmdn. bei einer Arbeit streng beaufsichtigen;
jmdm. auf die F. klopfen
ugs.
jmdn. zurechtweisen;
ich habe mir das nicht aus den ~n gesogen
ugs.
ich habe das nicht aus der Luft gegriffen, es ist wirklich wahr;
er hat dabei die F. im Spiel
er ist daran beteiligt;
davon lass ich die F.
ugs.
damit will ich nichts zu tun haben;
wenn man es richtig anfängt, kann man ihn um den F. wickeln
ugs.
ist er nachgiebig, tut er alles
2.
etwas, das einem Finger ähnelt;
F. eines Handschuhs; F. einer Halbinsel
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