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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

niederschlagen

nie|der|schla|gen
V.
116, hat niedergeschlagen
I.
mit Akk.
1.
jmdn. n.
jmdn. so schlagen, dass er zu Boden stürzt (und liegen bleibt)
2.
etwas n.
a)
zu Boden drücken;
der Hagel hat das Getreide niedergeschlagen
b)
zum Sinken bringen;
mit Medikamenten das Fieber n.
c)
senken;
die Augen, Lider n.; den Blick n.
d)
mit Gewalt unterdrücken, am Sichausbreiten hindern;
einen Aufstand n.
e)
nicht weiterführen, nicht weiterverfolgen;
einen Prozess n.
II.
refl.
sich n.
1.
sich in fester Form absetzen;
ein gelöster Stoff schlägt sich in Kristallen auf dem Boden des Gefäßes nieder; Wasserdampf schlägt sich in Tröpfchen an den Fensterscheiben nieder
2.
übertr.
seinen Ausdruck finden, zum Ausdruck kommen;
das Erlebnis hat sich in seinem dichterischen Werk, in seiner Musik niedergeschlagen
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