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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

zeichnen

zeich|nen
V.
2, hat gezeichnet
I.
mit Akk.
1.
(mittels Stift) in Linien, Strichen darstellen;
ein Haus, ein Tier, eine Person z.; den Grundriss eines Hauses z.
2.
mit einem Zeichen versehen, kennzeichnen;
Wäsche z.; ein Tier mit einem neuen Brandmal z.; er ist vom Tod gezeichnet
man sieht ihm an, dass er bald sterben wird
3.
unterschreiben;
einen Brief z.; gezeichnet
Abk.: gez.
XY
auf Abschriften
das Original ist unterschrieben mit XY;
eine Aktie z.
sich durch Unterschrift verpflichten, eine Aktie zu kaufen
4.
mustern;
der Vogel hat ein schön gezeichnetes Gefieder
5.
mit künstlerischen Mitteln darstellen;
Figuren, Personen in einem Roman z.; die Personen sind alle gut, scharf, treffend gezeichnet
II.
o. Obj.
1.
(mit Stift) in Linien und Strichen etwas darstellen;
er zeichnet gern; er kann sehr gut z.
2.
ugs.
für etwas verantwortlich sein, der Verfasser von etwas sein;
für diesen Artikel, diese Kritik zeichnet XY; dafür zeichnet er verantwortlich
dafür übernimmt er die Verantwortung, dafür ist er verantwortlich
3.
Jägerspr.
die Wirkung eines Schusses zeigen (z. B. an der Fährte);
das Reh zeichnet
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