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Vulkanologie

Disziplinen der Geowissenschaften unter der Lupe

 

Vulkanologie oder Vulkankunde (nach dem römischen Feuergott vulcanus) ist die Wissenschaft, die sich mit dem Vulkanismus beschäftigt. Geschmolzenes Gestein steigt aus dem Erdinnern nach oben, da es weniger dicht ist als das umgebende Gestein. Es bildet in der Lithosphäre, der äußeren und erkalteten Schale der Erde, Magmakammern und gelangt von dort, zusätzlich angetrieben von sich schnell ausdehnenden Gasblasen, an die Oberfläche. Diesen Prozess nennt man Vulkanismus. Dazu zählt auch der Austritt fester und gasförmiger Stoffe an der Erdoberfläche. Diese besteht größtenteils aus vulkanischem Gestein, und die bekannteste Erscheinungsform des Vulkanismus sind die kegelförmigen Vulkanberge.

Ein Vulkanologe, so heißt ein Wissenschaftler, der sich mit dem Vulkanismus beschäftigt, ist in der Regel ein Geologe, Mineraloge oder Geophysiker. Berühmte Vulkanologen waren u. a. das französische Ehepaar Katja und Maurice Krafft. Mehr als 150 Vulkaneruptionen wurden von dem Paar in phantastischen Bildern dokumentiert. Im Juni 1991 kamen die beiden elsässischen Vulkanologen bei einem Ausbruch des japanischen Vulkans Unzen in einem pyroklastischen Strom ums Leben.

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