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Schildvulkan

 

Typisch für Schildvulkane sind die flachen Flanken

Die Flankenneigungen unter 10 Grad beruht auf der dünnflüssigen, sich über große Flächen ausbreitenden Lava.

Schildvulkane entstehen durch die Übereinanderlagerung zahlreicher basaltischer → Lavaströme. Diese sind sehr dünnflüssig, so dass sie sich über große Flächen ausbreiten können. Entsprechend flach sind die Flanken von Schildvulkanen. Ihre Neigungen liegen unter 10 Grad. Ein bekanntes Beispiel für einen Schildvulkan ist der 4169 m hohe Mauna Loa (Hawaii). Er hat einen Basisdurchmesser von rund 200 km. Nach dem 4202 m hohen Mauna Kea bildet er den zweithöchsten Punkt des Hawaii-Archipels. Nirgendwo auf der Erde gibt es mächtigere Vulkanberge als auf Hawaii. Betrachtet man diese Vulkanberge vom Meeresboden her, so sind sie mit mehr als 10 000 Metern Höhe die höchsten Berge der Erde. Weil die → Lava auf Hawaii zumeist in dünnflüssigen Lavaströmen austritt, gelten die Hawaii-Vulkane - z. B. gegenüber den oft explosiven Andenvulkanen - als eher sanftmütig. Sie bieten den Menschen eher gewaltige → Naturschauspiele als katastrophale → Eruptionen.

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