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Wie das Fahrrad zum Licht kommt

 

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Radeln in der Dämmerung

Radfahrer sollten ihre Lichtanlage nicht erst dann aktivieren, wenn´s stockduster ist. Wer mit Nabendynamo fährt, kann den Zeitpunkt des Anschaltens der Automatik überlassen.

Wer in der Großstadt nachts unterwegs ist, bekommt manchmal den Eindruck, als wäre Fahrradbeleuchtung der überflüssigste Gegenstand auf der Welt – denn sie wird nicht selten weggelassen. Tatsächlich aber ist die korrekte Ausrüstung des eigenen „Drahtesels“ nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern ausgesprochen sinnvoll, um nicht in einen Unfall verwickelt zu werden. Doch was für Möglichkeiten gibt es – und welcher Option ist schließlich der Vorzug zu geben?

 

Tüchtig strampeln, dann leuchtet’s: der Seitendynamo

Vorderrad mit Fahrrad-Dynamo

Der Fahrraddynamo wandelt die Drehbewegung des Rades, also mechanische Energie, in elektrische Energie um und bringt so die angeschlossene Lampe zum Leuchten.

Die meisten Beleuchtungsmuffel sind sich vermutlich nicht darüber im Klaren, wie einfach es einem heute gemacht wird, eine Fahrradbeleuchtung zu installieren – in alter Zeit musste schließlich auf Kerzen, Petroleum- oder Öllampen zurückgegriffen werden. Dies hat sich nach der Nutzbarmachung der Elektrizität für das Zweirad maßgeblich geändert. Als Stromquelle diente zunächst der nicht sonderlich beliebte Seitendynamo, der seitlich am Rad befestigt war. Obwohl über Jahrzehnte und durchaus auch in komplexerer Bauweise in Gebrauch, erzeugte er störende Betriebsgeräusche, kostete zusätzlichen Kraftaufwand und sorgte für ärgerlichen Abrieb am Reifen. Und: Er war nicht sicher, denn bei Nässe oder Schnee konnte es schon mal passieren, dass die kleine Reibrolle keinen Halt am Reifen fand. Die Folge: Spannungsabfall.

 

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Dr. Kai U. Jürgens
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