Lexikon
Deflatiọn
Volkswirtschaft
krisenhafter Zustand der Unterversorgung einer Volkswirtschaft mit Zahlungsmitteln, der zur Erhöhung des Tauschwerts des Geldes führt; kann durch währungs- und kreditpolitische Maßnahmen bewusst herbeigeführt worden sein, um einer drohenden Inflation entgegenzuarbeiten (deutsche Deflationspolitik 1930–1932) oder um die Parität der inländischen Währung zu bestimmten ausländischen Währungen zu sichern; die Ursache kann aber auch in Kreditscheu der Produzenten oder im Horten von Bargeld liegen. Die Deflation wirkt preisdrückend und einkommenmindernd; die daraus folgenden Störungen des wirtschaftlichen Gleichgewichts führen zu Arbeitslosigkeit und zu Insolvenzen; die wirtschaftliche Entwicklung wird nachhaltig gehemmt (Depression).
Wissenschaft
Zu viel oder zu wenig
Das Hormon Insulin sorgt dafür, dass der Einfachzucker Glukose aus dem Blut in die Zellen gelangt. Wenn dieser Mechanismus gestört ist, kommt es zu Diabetes unterschiedlichen Typs. von SIGRID MÄRZ Zucker ist eine unserer wichtigen Energiequellen: schnell verfügbar und in der Regel gut verträglich. Wenn wir von Zucker sprechen,...
Wissenschaft
Warum für Embryos das Timing wichtig ist
Während ein neuer Mensch im Mutterleib heranreift, teilen sich seine Zellen immer und immer wieder. Dieser Prozess läuft im Embryo jedoch nicht synchron, sondern mal mehr und mal weniger schnell ab. Lange gingen Forschende davon aus, dass diese Unterschiede im Timing hinderlich sind. Neue Erkenntnisse legen jedoch nahe, dass die...
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