Lexikon
Họmo
[
lateinisch, „Mensch“
]Name der Gattung Mensch, die den heute lebenden Menschen sowie alle fossil bekannten Menschenarten einschließt (Mensch [Abstammung]). Die Evolution der Gattung Homo ist wesentlich durch die Vergrößerung und Differenzierung des Gehirns (Cerebralisation) sowie durch Veränderungen des Kauapparats gekennzeichnet. Beide Prozesse haben Form und Größe des Schädels stark beeinflusst. Die höhere Entwicklung des Gehirns zeigt sich auch in den kulturell-technologischen Fortschritten während der Evolution des Homo. Aus dem bereits aufrecht gehenden Australopithecus ist die früheste Homo-Art, Homo habilis, hervorgegangen. Die weitere Entwicklung führte zum Homo erectus, der sich erstmals von Afrika bis nach Asien und Europa ausbreitete, dann zum archaischen Homo sapiens, und schließlich (mit großer Wahrscheinlichkeit in Afrika) zum modernen Homo sapiens. Dieser verbreitete sich dann über die ganze Erde. Der Neandertaler (Homo neanderthalensis) war ein blind endender Seitenzweig der Evolution,
Anthropologie: Schädelformen
Anthropologie: Schädelformen
Die Entwicklung des Gehirnvolumens zeigt eine deutliche Tendenz zur Vergrößerung.
© wissenmedia
Neandertaler: Schädel
Schädel eines Neandertalers
Der Anthropologe Eduard Jacobshagen gab 1956 die Entdeckung dieses gut erhaltenen Schädels eines weiblichen Neandertalers bekannt, eine frühe Form des Homo sapiens aus dem Jungpleistozän.
© Corbis/Bettmann/i
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