Lexikon

Prägung

in der Verhaltensforschung Bezeichnung für meist irreversible Lernprozesse während einer je nach Art verschieden langen sensiblen Periode in der frühen Kindheit (z. B. 13.16. Stunde nach dem Schlüpfen für die Nachfolgereaktion von Enten). Die Prägung dient in erster Linie der Arterkennung; Prägungsreize sind daher überindividuell und kennzeichnend für die jeweilige Art. Geprägt wird auch immer nur eine bestimmte Reaktion auf ein bestimmtes Objekt, das daraufhin zeitlebens bevorzugt wird. Als Reize dienen akustische, optische und Bewegungssignale.
Wissenschaft

Parasit zum Medikamenten-Boten umfunktioniert

Er kann ins Gehirn einwandern und dort Nerven manipulieren: Diese berüchtigte Fähigkeit des Erregers der Toxoplasmose könnte sich für die Medizin einsetzen lassen, berichten Forschende: Sie haben den Parasiten Toxoplasma gondii so verändert, dass er Nervenzellen mit komplexen Wirkstoffen beliefern kann, die sich sonst nur schwer...

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Wissenschaft

Triumph des Möglichen

Als Galileo Galilei seine Idee eines Buches der Natur verkündete, das in der Sprache der Geometrie verfasst sein müsse, machte er Gott zu einem Mathematiker, und viele denkende Menschen stimmten ihm zu. Sie stimmten ihm erst recht zu, nachdem Isaac Newton die Kräfte zwischen Massen mithilfe einer Formel – einem Naturgesetz in...

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