Daten der Weltgeschichte
27. 6. 1910
Mexiko
Der fast 80-jährige Diktator Porfirio Díaz tritt nach einer Scheinwahl seine achte Amtsperiode an. Die Unruhen, die schon seit Monaten andere Landesteile erschüttern, greifen nun auf Mexico City über und münden in die mexikanische Revolution. Führer der Revolutionäre sind Emiliano Zapata, an der Spitze der verarmten Bauern im Süden des Landes, und Francisco „Pancho“ Villa mit seiner gefürchteten Division del Norte. Sie unterstützen den Gegenpräsidenten Francisco Madero, der eine Landreform verspricht. Am 5. Mai 1911 wird Díaz, der als Marionette der USA gilt, zum Rücktritt gezwungen. Auch nach dem Sieg der Revolution kommt das Land nicht zur Ruhe. Erst 1917 wird eine Verfassung verkündet, die Mexiko grundlegend umgestaltet: Bodenschätze werden verstaatlicht, die Privilegien und Rechte der Großgrundbesitzer und der Kirche eingeschränkt.
Warten auf das Wasserstoff-Brennen
Ab 2045 soll kein fossiles Erdgas mehr in Gaskraftwerken verbrannt werden, sondern grüner Wasserstoff. Doch bislang hat kein Kraftwerk bewiesen, dass das klappt. Es gab nur ein paar Mini-Versuche dazu. von KATJA MARIA ENGEL Als Ende 2023 bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel das neue Gaskraftwerk Leipzig Süd feierlich...
Junge Generation am stärksten von Klimaextremen betroffen
Der Klimawandel betrifft jüngere Generationen stärker als ältere. Eine Studie hat nun quantifiziert, wie wahrscheinlich jeder Geburtsjahrgang zwischen 1960 und 2020 in seinem Leben extreme Wetterereignisse erlebt, zu denen es ohne den menschengemachten Klimawandel nicht gekommen wäre. Bei einer Erderwärmung um 2,7 Grad Celsius...