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Deutscher Buchpreis für Julia Franck

Julia Franck ist zum Beginn der Frankfurter Buchmesse der mit 25.000 Euro dotierte Deutsche Buchpreis 2007 verliehen worden. Die 37-jährige erhielt die höchste Auszeichnung vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels für ihren Roman „Die Mittagsfrau“, erschienen im S. Fischer Verlag. Im vergangenen Jahr ging der Deutsche Buchpreis an die Schriftstellerin Katharina Hacker für ihren Roman „Die Habenichtse“ (Suhrkamp Verlag).

von Michael Fischer, wissen.de

Die Autorin

Julia Franck wurde 1970 in Berlin-Lichtenberg geboren. Sie studierte an der Freien Universität Berlin zuerst Jura, später dann Altamerikanistik, Neuere deutsche Literatur und Philosophie. Während der Schul- und Studienzeit verdiente sie ihr Geld u. a. als Kindermädchen, Kellnerin, Putzfrau und Phonotypistin. Als Schriftstellerin debütierte sie 1997 mit „Der neue Koch“ - einem Roman, der die Innenansicht einer Frau schildert, die in ihren wohlhabenden Lebensumständen verharrt, wohl aber die Intrigen um sie herum erkennt und andere Möglichkeiten für sich ersehnt. Im Abstand von zwei beziehungsweise einem Jahr veröffentlichte Julia Franck dann den Roman „Liebediener“ und den Erzählband „Bauchlandung“. Nach der Geburt ihrer beiden Kinder erschien 2003 der Roman „Lagerfeuer“. Aus vier Perspektiven von Flüchtlingen erzählt, setzt der Roman ein Bild des Westens der 70er Jahre zusammen.

 

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