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Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Warum die meisten eine solche Police haben sollten

“Wie geht es weiter, wenn ich durch eine Krankheit oder einen Unfall arbeitsunfähig werde?” Diese Frage sollte jeder Berufstätige für sich beantworten können. Denn wer nicht mehr arbeitet, ist auf fremde Hilfe angewiesen. Seit 2001 erhalten Berufsunfähige nur mehr eine einheitliche Rente wegen Erwerbsminderung. Und gab es bei der früheren Berufsunfähigkeitsrente noch zwei Drittel der vollen Rente, so wurden diese Bezüge mittlerweile auf die Hälfte reduziert. Wer noch sechs Stunden täglich arbeiten kann, egal in welchem Beruf, geht ohnehin leer aus. Die so entstandene Versorgungslücke kann jeder selbst stopfen: mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung (BU).

Was bietet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Rund ein Fünftel der Arbeitnehmer müssen in ihrer Laufbahn Berufsunfähigkeit anmelden.
Die private Berufsunfähigkeitsversicherung bietet viel mehr als die häufig verkaufte private Unfallversicherung. Sie zahlt nicht nur bei Invalidität durch Unfall, sondern auch durch Krankheit. Und die Statistik belegt: Rund 90% der Frührentner verlieren ihren Job durch die Folgen einer Erkrankung und nicht durch die eines Unfalls. Die Berufsunfähigkeitsversicherung greift nach sechs Monaten unfall- oder krankheitsbedingter Berufsunfähigkeit. Und: Ist die Berufsunfähigkeit vom Versicherer anerkannt, ist er auch von zukünftigen Beiträgen befreit. Bei den Policen lassen sich zwei Varianten unterscheiden, die Pauschalregelung und die Staffelregelung. Bei der Staffelregelung gibt es bei mehr als 25% Berufsunfähigkeit eine anteilige Rente und ab 75% den vollen Rentensatz. Bei der Pauschalregelung erhält der Versicherte bei mehr als 50% Berufsunfähigkeit die volle monatliche Rente, während es vorher nichts gibt. Bei der Staffelregelung gibt es bei mehr als 25% Berufsunfähigkeit eine anteilige Rente und ab 75% den vollen Rentensatz.

 

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von Michael Fischer, wissen.de
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