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Geburt des Grundgesetzes

Die feierliche Konstituierung des Parlamentarischen Rates

In der ehemaligen kurkölnischen Residenzstadt Bonn konstituierte sich am 1. September 1948 im Auftrag der westlichen Militärgouverneure der Parlamentarische Rat der drei westlichen Besatzungszonen Deutschlands. Er sollte für einen künftigen westdeutschen Staat ein Grundgesetz ausarbeiten. Kritische Stimmen warfen dem Rat vor, er treibe die Spaltung Deutschlands voran.

Konrad Adenauer

Konrad Adenauer unterzeichnet als erster das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 1949.

Im Laufe des August 1948 hatten die elf Länderparlamente der Westzonen insgesamt 65 Delegierte für dieses Gremium nominiert. Je 27 gehörten der SPD und der CDU/CSU an; fünf waren Mitglieder der liberalen Parteien; die KPD, das Zentrum und die Deutsche Partei (DP) stellten je zwei Abgeordnete. Hinzu kamen fünf nicht stimmberechtigte Vertreter aus Berlin. Die Vorsitzenden der Fraktionen waren der Justizminister von Württemberg-Hohenzollern, Carlo Schmid (SPD), der bayerische Staatsminister Anton Pfeiffer (CDU/CSU-Fraktion) und Theodor Heuss (Liberale), ehemaliger Kultusminister des Landes Südbaden.

"Grundgesetz für alle Deutschen"

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