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Himmelsphänomen

Warum hat der Wintermond oft bunte Ringe?

Mond mit Korona
Mond mit Korona

Fast jeder hat diese Leuchterscheinung schon einmal am winterlichen Nachthimmel beobachtet: Wenn ein dünner Wolkenschleier vor dem Mond vorüberzieht, scheint er von einem hellen, blassblau schimmernden „Hof“ umgeben zu sein. Bei genauerem Hinsehen kann man oft noch einen oder mehrere konzentrische Ringe erkennen, die in seltenen Fällen sogar deutlich voneinander abgesetzte Farbschichten haben können. Wie aber sind diese auch als Aureolen und Koronen bezeichneten Phänomene zu erklären?

Dieses Phänomen kommt zustande, wenn die Lichtstrahlen der Sonne oder des Mondes durch winzige Wassertröpfchen in der Atmosphäre gebeugt werden. Anders als beim Regenbogen dringen die Strahlen dabei nicht in die Tröpfchen ein, sondern werden um sie herumgeleitet. Dieses Phänomen tritt deshalb auch bei undurchsichtigen Eiskristallen oder sogar Staubkörnchen auf. Einzige Voraussetzung: die Teilchen müssen klein genug sein. Einen ähnlichen Effekt kann man beobachten, wenn man eine Fensterscheibe anhaucht und durch sie hindurch auf eine Lampe oder Kerze blickt: Man sieht farbige konzentrische Ringe um die Lichtquelle. Die Lichtstrahlen der Lampe werden von den kleinen Tröpfchen des Kondenswassers auf der Scheibe je nach Wellenlänge unterschiedlich stark abgelenkt und dadurch in ihre einzelnen Farbkomponenten aufgeteilt.

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NPO; Januar 2014
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