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Hoffnung für die Kinder

Sie sorgen dafür, dass Kinder in den ärmsten Regionen in die Schule gehen können, dass sie medizinisch betreut und vor Ausbeutung, Missbrauch und Gewalt geschützt werden. Sie rütteln auf, helfen und kämpfen für die Rechte der Jüngsten: die Mitarbeiter der UNICEF. Seit über 60 Jahren hilft das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Millionen Kindern auf der ganzen Welt. Doch noch immer hat die Not kein Ende. Und die Mitarbeiter der UNICEF werden dringender gebraucht denn je.

von Michael Fischer, wissen.de/mit Material von UNICEF

Lebertranlieferant und Brunnenbauer

Gegründet wurde das Kinderhilfswerk der Vereinten Nation am 11. Dezember 1946 als United Nations International Children’s Emergency Fund (UNICEF), um Kindern im kriegszerstörten Europa und Asien zu helfen. Zwischen Dezember 1948 und 1952 lieferte die UNICEF allein nach Deutschland insgesamt 416 Tonnen vom Vitamin reichen und das Immunsystem stärkenden Lebertran, 96 Millionen Vitaminkapseln sowie Medikamente und Kleidung. Millionen Kinder konnten gegen Tuberkulose geimpft werden. 1950 wurde die Arbeit auf die Entwicklungsländer ausgeweitet. Seitdem verteilen UNICEF-Mitarbeiter unermüdlich Nahrung und Decken, bauen Brunnen und Latrinen, helfen mit beim Bau von Schulen, engagieren sich bei der Prävention von Krankheiten und kämpfen für den Schutz von Kindern. 1965 wurde die UNICEF dafür mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

1989 entsteht die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, in der die Rechte der Kinder festgehalten sind. Bis auf Somalia und die USA wurde sie von allen Staaten unterzeichnet. Bei ihrer Arbeit und dem steigenden politischen Engagement können die Mitarbeiter der UNICEF die Regierungen dadurch immer wieder an ihre Verpflichtungen erinnern.

 

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