Lexikon
Jịddisch
westgermanische Schwestersprache des Deutschen; entstanden im 10./11. Jahrhundert in den osteuropäischen jüdischen Gemeinden auf der Grundlage mittel- und oberdeutscher Mundarten; enthält zahlreiche hebräische Elemente; man unterscheidet zwischen dem Westjiddischen, das bis zum 18. Jahrhundert durch die deutsche Sprache geprägt war und dem Ostjiddischen, das stärker slawische Elemente enthält. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts Entwicklung zu einer eigenständigen Literatursprache. Durch Auswanderungen, besonders nach Amerika, weit verbreitet.
Wissenschaft
Geheimnisvolles Leuchten
Beobachtungen von Polarlichtern auf Merkur und Jupiter haben ganz unterschiedliche Prozesse enthüllt. von DIRK EIDEMÜLLER Nicht nur auf der Erde erstrahlen die Polarregionen in einem besonderen Licht. Auch auf den anderen Planeten im Sonnensystem prasseln energiereiche Elektronen und Ionen entlang der Magnetfeldlinien auf die...
Wissenschaft
Ist der Streit um den Radius des Protons entschieden?
Wie groß Protonen sind, sorgt seit 2010 für Aufregung in der Teilchenphysik. Neue Erkenntnisse legen einen kleineren Wert nahe als früher angenommen. von DIRK EIDEMÜLLER Protonen gehören sind in allen Atomkernen enthalten. Der leichteste, Wasserstoff, besteht aus exakt einem Proton. Schwerere Atomkerne haben zusätzliche Protonen...