Lexikon
Bamberger Dom
1237 geweihte, doppelchörige Basilika mit Ostkrypta, Westquerhaus und zwei Turmpaaren seitlich der Apsiden, auf dem unter Heinrich II. 1003 oder 1004 errichteten Gründungsbau St. Peter und St. Georg in Bamberg. Der Westbau trägt zisterziensische Merkmale, die Westtürme sind nach dem Vorbild der Kathedrale von Laon ausgeführt. Zur Ausstattung gehören u. a. figürliche Steinplastiken: Synagoge und Ecclesia, Jüngstes Gericht, Maria und Elisabeth, Bamberger Reiter (in Auseinandersetzung mit der Reimser Kathedralplastik), Portalfiguren; Bildgrabplatten, darunter die des Friedrich von Hohenlohe (1352), Grabmal Heinrichs II. und seiner Gemahlin Kunigunde von T. Riemenschneider, 1499–1513; Altäre, Kreuzigungsgruppe.
Wissenschaft
Oasen des Lebens
Vulkane löschen Leben aus – und lassen neues entstehen. von BETTINA WURCHE Der Ausbruch eines Vulkans mit seinen Glutwellen und Lavaströmen verbrennt mit einem Schlag alles Grün, vom Grashalm bis zum Baum. Nicht rechtzeitig geflohene Tiere ersticken in toxischen Gasen oder zerfallen zu Asche. Schließlich hinterlässt das...
Wissenschaft
Augen: Komplizen des Lichts
Die Sinneszellen in unserer Netzhaut sind so sensibel, dass sie einzelne Photonen wahrzunehmen vermögen. Dabei sind die menschlichen Augen aber bei Weitem nicht die besten: Einige Tiere sehen die Welt in einer Weise, die für uns fast unvorstellbar ist. von Christian Jung Wir erfahren die Welt durch unsere Sinne. Hören, Schmecken...