Lexikon

Bengạlen

Landschaft am Unterlauf von Ganges und Brahmaputra und in deren Delta, politisch seit 1947 zu Indien (Westbengalen) und Ostpakistan (Ostbengalen, bis 1971, seitdem Bangladesch) gehörend; feuchtheiß, stark beregnet und häufig überschwemmt, sehr fruchtbar, das am dichtesten besiedelte Gebiet Indiens; die Bevölkerung lebt überwiegend auf dem Land, nur zu 10% in Städten (hauptsächlich im indischen Kolkata und in dem zu Bangladesch zählenden Dhaka); Reis- und Juteanbau. – Das buddhistische Land wurde um 1200 von Muslimen erobert und gehörte seit 1576 zum Großmogul-Reich, seit 1757 unter britischer Herrschaft; mit der Unabhängigkeit Indiens geteilt in den indischen Bundesstaat Westbengalen (Hauptstadt Kolkata) und Ostpakistan.
Universum, Sterne
Wissenschaft

Geisterbilder am Himmel

Vexierspiele der Schwerkraft – von ultradichten Sternruinen bis zu gigantischen Galaxienhaufen. von RÜDIGER VAAS Täuschungen kommen vom Himmel, Irrtümer von uns selbst“, notierte der französische Aphoristiker und Essayist Joseph Joubert einmal. Damals, vor mehr als zwei Jahrhunderten, konnte er noch nichts vom Gravitationslinsen-...

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Wissenschaft

Strom ohne Widerstand: Wann ist es so weit?

Strom aus der Leitung ist sehr praktisch. Aber leider kommt nicht aller Strom, der im Kraftwerk in die Leitung eingespeist wird, auch bei uns an. Selbst die besten Kabel haben einen elektrischen Widerstand, sodass beim Transport des Stroms Energie verloren geht – die meiste davon in Form von Wärme. Das jedoch könnte sich bald...

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