Lexikon

Duisburg

[dy:s-]
Duisburg: Stadtwappen
Stadtwappen
kreisfreie Industriestadt in Nordrhein-Westfalen, beiderseits der Ruhrmündung in den Rhein und am Beginn des Rhein-Herne-Kanals, 490 000 Einwohner.
Duisburg ist Sitz zahlreicher Bildungs- und Kultureinrichtungen, z. B. Universität, Staatliche Hochschule für Musik, Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie; Wilhelm-Lehmbruck-Museum
Lehmbruck-Preis
Lehmbruck-Preis
Name des Preises: Wilhelm-Lehmbruck-Preis
Gründungsjahr: 1964
Vergabegremium: Stadt Duisburg
Vergaberhythmus: alle 5 Jahre
Preisgeld: 10 000 Euro
Zweck: Der Preis wird für das Gesamtwerk eines Bildhauers in Erinerung an Wilhelm Lehmbruck verliehen
1965Eduardo Chillida
1971Norbert Kricke
1975Jean Tinguely
1980Claes Oldenburg
1986Joseph Beuys
1991Richard Serra
1996Richard Long
2001Nam June Paik
2006Reiner Ruthenbeck
(1964), gotische Salvatorkirche (mit Epitaph des Kosmographen und Geographen G. Mercator), jüdisches Gemeindezentrum (1995–1997 erbaut), Merkez-Moschee (größte Moschee Deutschlands; 2008 eröffnet).
Duisburg ist Autobahn- und Eisenbahnknotenpunkt; im Stadtteil Duisburg-Ruhrort befindet sich der größte Binnenhafen der Welt (21 Hafenbecken; Güterumschlag 2010: 49,3 Mio. t).; wichtige Industriezweige: Eisen- und Stahlindustrie, ferner Maschinenbauunternehmen, Papier- und Nahrungsmittelindustrie sowie zahlreiche logistische Betriebe und Reedereien. Im nördlichen Stadtteil Walsum wurde bis 2008 noch Steinkohle abgebaut. – 1129 „Königsstadt“ (lateinisch regia villa Duisburch), später Mitglied der Hanse.
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