Lexikon

Erziehung

die planmäßige Tätigkeit zur Formung junger Menschen, die mit allen ihren Anlagen und Kräften zu vollentwickelten, verantwortungsbewussten und charakterfesten Persönlichkeiten im Sinn der geltenden Persönlichkeitsideale gebildet werden sollen (intentionale Erziehung). Zur Erziehung gehören außer Wissensvermittlung und Ausbildung von Fertigkeiten (den Hauptaufgaben des Unterrichts) auch Willensbildung, Charakterbildung, Gewissensbildung sowie die Entwicklung der Fähigkeit, sich selbst zu sehen und zu beurteilen. Die wichtigsten Institutionen sind das Elternhaus und die Schule, daneben Kirche, Jugendorganisationen u. a.; in autoritären Staaten wird die Erziehung durch den Staat politisch beeinflusst und gelenkt. Im weiteren Sinne ist Erziehung die Gesamtheit aller Bestrebungen, die den Erziehungsvorgang absichtlich oder unabsichtlich, direkt oder indirekt beeinflussen (Beispiel der Umwelt, Gewöhnung; funktionale Erziehung). Bildung, Pädagogik.
Gehirn, Kabel, Mensch
Wissenschaft

Reine Kopfsache

Neue neuronale Techniken bauen Brücken zwischen Gehirn und Körper. Querschnittsgelähmte können ihre Arme und Hände wieder nutzen, und Menschen, die nicht mehr in der Lage sind zu sprechen, können wieder kommunizieren. von REINHARD BREUER Bill Kochevar war der erste Gelähmte, der seine Hand allein per Gedanken und Hightech steuern...

Menschenmenge
Wissenschaft

Wie sich Menschenmassen bewegen

Dicht gedrängte Menschenmengen entwickeln eine Eigendynamik, die zu einer tödlichen Gefahr werden kann. So wurden 2010 bei der Loveparade in Duisburg 21 Menschen zu Tode gequetscht und hunderte weitere schwer verletzt. Bisher galten die kollektiven Bewegungsmuster solcher Mengen als chaotisch und unvorhersehbar. Doch eine Studie...

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