Lexikon
Fäulnis
die meist anaerobe, d. h. ohne Luftsauerstoff stattfindende, bakterielle Zersetzung von organischen Stoffen, insbesondere Proteinen. Diese werden bis zu den Aminosäuren abgebaut, die z. T. zu biogenen Aminen umgewandelt werden. Bei der Fäulnis bilden sich viele übel riechende und auch giftige Stoffe wie Putrescin und Cadaverin (Leichengifte) sowie Phenol, Indol, Schwefelwasserstoff, Ammoniak, Methan u. a. Fäulnis findet in Faulgas- und Kläranlagen, bei der Eutrophierung von Gewässern und bei der Entstehung von Erdöl und Erdgas statt.
Wissenschaft
Immunzellen „Zusatz-Batterien“ verschafft
Der Kampf gegen Krebs kann sie schnell erschöpfen. Doch nun haben Forschende eine Möglichkeit entdeckt, T-Zellen entscheidend zu stärken, die bei Immuntherapien eingesetzt werden: Die Abwehrzellen können durch einen natürlichen Mechanismus mit mehr energieerzeugenden Mitochondrien ausgerüstet werden. Dabei übertragen...
Wissenschaft
Regenwasser könnte erste Zell-Vorläufer stabilisiert haben
Vor rund 3,8 Milliarden Jahren entstanden in der Ursuppe die ersten Bausteine des Lebens. Doch wie konnten sie sich so zusammenlagern, dass daraus individuelle Zellen wurden? Eine Studie zeigt nun einen möglichen Mechanismus auf. Demnach könnten sich spontan Tröpfchen mit verschiedenen komplexen Molekülen zusammengelagert haben....