Lexikon

Große Vögel – kleine Vögel

  • Deutscher Titel: Große Vögel – kleine Vögel
  • Original-Titel: UCELLACI E UCELLINI
  • Land: Italien
  • Jahr: 1966
  • Regie: Pier Paolo Pasolini
  • Drehbuch: Pier Paolo Pasolini
  • Kamera: Mario Bernardo, Tonino Delli Colli
  • Schauspieler: Toto, Ninetto Davoli, Femi Benussi
Ein seltsames Gespann von Vater und Sohn trifft auf der Wanderschaft einen sprechenden Raben. Der will ihnen seine These über Religion und Marxismus erklären. Deshalb erzählt er ihnen die Legende vom heiligen Franziskus: Er hatte seine Mönche aufgerufen, den Vögeln zu predigen. In einer Rückblende werden die beiden Wanderer zu Priestern, die die kleinen vor den großen Vögeln schützen. In die Gegenwart zurückgekehrt, verfallen sie wieder ihren alten Denkmustern und essen am Ende sogar den Raben.
Ohne große Worte, als poetisches Gebilde gestaltet Pier Paolo Pasolini seinen Film über soziales Unrecht, Christentum und Marxismus. Sein Ziel war es, eine Gemeinsamkeit zwischen Christentum und Marxismus in filmischen Bildern darzustellen.
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