Lexikon
Große Vögel – kleine Vögel
- Deutscher Titel: Große Vögel – kleine Vögel
- Original-Titel: UCELLACI E UCELLINI
- Land: Italien
- Jahr: 1966
- Regie: Pier Paolo Pasolini
- Drehbuch: Pier Paolo Pasolini
- Kamera: Mario Bernardo, Tonino Delli Colli
- Schauspieler: Toto, Ninetto Davoli, Femi Benussi
Ein seltsames Gespann von Vater und Sohn trifft auf der Wanderschaft einen sprechenden Raben. Der will ihnen seine These über Religion und Marxismus erklären. Deshalb erzählt er ihnen die Legende vom heiligen Franziskus: Er hatte seine Mönche aufgerufen, den Vögeln zu predigen. In einer Rückblende werden die beiden Wanderer zu Priestern, die die kleinen vor den großen Vögeln schützen. In die Gegenwart zurückgekehrt, verfallen sie wieder ihren alten Denkmustern und essen am Ende sogar den Raben.
Ohne große Worte, als poetisches Gebilde gestaltet Pier Paolo Pasolini seinen Film über soziales Unrecht, Christentum und Marxismus. Sein Ziel war es, eine Gemeinsamkeit zwischen Christentum und Marxismus in filmischen Bildern darzustellen.
Wissenschaft
Das Matrjoschka-Multiversum
Besteht der Kosmos aus zahllosen Universen – in Schwarzen Löchern ineinander geschachtelt wie bei russischen Puppen? von RÜDIGER VAAS Dass unser Universum in etwas Umfassenderes eingebettet sein könnte, ist ein alter Gedanke. Der französische Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal hat beispielsweise schon vor 1662 überlegt, ob...
Wissenschaft
Die Umwelt auf dem Schirm
Fast jeder blickt täglich stundenlang auf irgendwelche Bildschirme. Neue Techniken sollen jetzt Herstellung, Benutzung und Entsorgung der Displays umweltschonender machen. von REINHARD BREUER Ob zu Hause, bei der Arbeit oder unterwegs mit dem Auto: Überall hat man es mit Displays zu tun. Und es werden immer mehr. Allein für...