Lexikon

Honig

der braune bis gelbliche, als frischer Honig meist dünne bis zähflüssige, später durch Auskristallisieren (Kandierung) des Zuckers fest werdende, süße Stoff, der von den Arbeitsbienen als Nektar (Honigsaft) aus den Blütenkelchen aufgesogen, im Honigmagen in Honig umgewandelt, wieder erbrochen und in den Waben im Stock gespeichert wird. Geschmack, Geruch und Farbe des Honigs werden von der Pflanzenart im Fluggebiet der Bienen bestimmt. Nach Art der Honiggewinnung unterscheidet man: Scheiben- und Wabenhonig (in verdeckelten, unbebrüteten Jungfernwaben), Schleuderhonig (aus brutfreien Waben auszentrifugiert), Tropfhonig (aus zerkleinerten Waben ausgeflossen), Presshonig (kalt aus brutfreien Waben ausgepresst) und Seimhonig (aus erwärmten Waben ausgepresst).
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Bienenwabe
Bienenwabe
Im zweiten Lebensabschnitt sind die Arbeitsbienen meist mit Bautätigkeiten beschäftigt. In dieser Zeit scheiden bestimmte Drüsen auf der Unterseite des Hinterleibs größere Mengen Wachs ab, die zur Errichtung der Waben und Brutkammern nötig sind.
Honig enthält durchschnittlich 80% Zucker, 19% Wasser, 0,2% Mineralstoffe, daneben die Enzyme Invertase und Diastase, außerdem Wachs, Farb- und Aromastoffe. Sein Energiegehalt beträgt 1277 kJ je 100 g. Verwendung findet Honig als Brotaufstrich, bei der Herstellung von Honiglikör, Honigwein und Lebkuchen, auch als Medikament gegen Erkrankungen der Atmungswege. Vor der Gewinnung von Zucker aus Zuckerrohr und -rüben war er lange Zeit das einzige Mittel zum Süßen von Speisen.
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