Lexikon

Juliạn

Flavius Claudius Iulianus, Julianus Apostata
römischer Kaiser 361–363, * um 331 Konstantinopel, † 26. 6. 363 Maranga am Tigris; Neffe Konstantins des Großen, 355 von Constantius II. zum Caesar ernannt. In Gallien erhielt er ein Kommando und wurde 360 von seinen Soldaten zum Kaiser ausgerufen; nach dem Tod Constantius’ II. (361) war er Alleinherrscher. Obgleich als Kind christlich erzogen, wandte Julian sich dem Neuplatonismus und dem Kult des Gottes Mithras zu; er ließ die Tempel der alten Götter wiederherstellen und verkündete eine allgemeine Glaubensfreiheit (daher der Beiname Apostata, „der Abtrünnige“); allerdings durften auch verbannte Bischöfe in ihre Heimat zurückkehren.
Güter, Projekt, Technik
Wissenschaft

Ab durch die Röhre

Eine neue Ära des Gütertransports steht in der Schweiz in den Startlöchern. Vom Versand bis zur Feinverteilung sollen die Güter unterirdisch und von der Bevölkerung unbemerkt ihren Bestimmungsort erreichen – und damit den Lkw-Verkehr auf den Hauptverkehrsadern reduzieren. von CHRISTIAN BERNHART Das Leitmotiv „Es gibt viel Platz...

Wikinger
Wissenschaft

Die Wikinger kamen mit Pferd und Hund

Auf einem englischen Wikingerfriedhof aus dem 9. Jahrhundert wurden in einem Grab Knochen von Menschen und Tieren gefunden. Das Überraschende: Die Wikinger hatten diese Tiere über die Nordsee mitgebracht. von ALEXANDRA BLOCH PFISTER Mehr als 300 Jahre überfielen, plünderten und brandschatzten Wikinger europäische Küstenregionen,...

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