Lexikon

Julin

Flavius Claudius Iulianus, Julianus Apostata
römischer Kaiser 361363, * um 331 Konstantinopel,  26. 6. 363 Maranga am Tigris; Neffe Konstantins des Großen, 355 von Constantius II. zum Caesar ernannt. In Gallien erhielt er ein Kommando und wurde 360 von seinen Soldaten zum Kaiser ausgerufen; nach dem Tod Constantius II. (361) war er Alleinherrscher. Obgleich als Kind christlich erzogen, wandte Julian sich dem Neuplatonismus und dem Kult des Gottes Mithras zu; er ließ die Tempel der alten Götter wiederherstellen und verkündete eine allgemeine Glaubensfreiheit (daher der Beiname Apostata, „der Abtrünnige“); allerdings durften auch verbannte Bischöfe in ihre Heimat zurückkehren.
Fisch
Wissenschaft

Fisch ohne Meer

Die Ozeane sind überfischt, Schleppnetze und Beifang ein Problem. Aquakulturen sind mit Medikamenten belastet. Eine Lösung könnten vegetarische Alternativen sein, doch ihre Nährwerte reichen oft nicht an Fisch heran. Start-ups versuchen nun, das Beste beider Welten zu vereinen. von FRIDA KOCH Der Konsum von Fischen und anderen...

Mondfinsternis
Wissenschaft

Die Babylonier und der Mond

Im alten Babylon oblag es den Hofastrologen, die Vorgänge am Himmel zu beobachten, zu deuten und Vorhersagen zu treffen. Insbesondere Mondfinsternisse galten als Vorboten kommenden Unheils, wie auf vier Omen-Tafeln zu lesen ist, deren Übersetzung vor wenigen Monaten veröffentlicht wurde. Die mit Keilschrift versehenen...

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