Lexikon
Karl VI.
Karl Joseph FranzKarl VI. (römisch-deutscher Kaiser)
Karl VI. (römisch-deutscher Kaiser)
© wissenmedia
England und die Niederlande schlossen mit Frankreich den Utrechter Frieden (1713), der Spanien den Bourbonen zusprach; Karl musste 1714 im Frieden von Rastatt zustimmen. Da Karl seit dem Tod seines einzigen Sohnes 1716 der letzte männliche Habsburger war, bestand sein Hauptanliegen in der Sicherung der weiblichen Erbfolge durch die Pragmatische Sanktion (1713). Für die Zustimmung der europäischen Mächte musste Karl Preußen den Erwerb von Jülich und Berg zusagen (1726/27) sowie Lothringen, Neapel und Sizilien opfern (1735). In einem neuen Türkenkrieg verlor er durch den Frieden von Belgrad (1739) alle 1718 gewonnenen Gebiete. Bei seinem plötzlichen Tod hinterließ Karl ein uneiniges Reich, in dem er Kunst, Wissenschaft und Kultur energisch gefördert hatte, seiner jungen Tochter Maria Theresia.
Wissenschaft
Künstliche Debatten über Künstliche Intelligenz
Von Künstlicher Intelligenz (KI) kann man in den Medien seit den 1970er-Jahren lesen oder hören – zunächst natürlich auf Englisch: Artificial Intelligence (AI) hieß das Schlagwort, und es wird historisch interessierte Menschen amüsieren, wenn sie erfahren, dass damals auch der Ausdruck „information overload“ geprägt wurde,...
Wissenschaft
Sanfter Strom
Mit nichtinvasiven Hirnstimulationen lassen sich Patienten nach einem Schlaganfall Erfolg versprechend behandeln. Auch bei Depressionen kann das Verfahren zum Einsatz kommen. von CHRISTIAN JUNG Ein Schlaganfall verursacht viel Durcheinander im Gehirn. Ausgelöst durch einen schlagartig auftretenden Mangel an Sauerstoff, kommt es...