Lexikon

Klly

Gene, US-amerikanischer Tänzer und Schauspieler, * 23. 8. 1912 Pittsburgh, Pa.,  2. 2. 1996 Beverley Hills; vor allem Tanzkomiker, auch Regisseur und Choreograf; durch viele Tanzfilme berühmt: „Ein Amerikaner in Paris“ 1951, „Du sollst mein Glücksstern sein“ 1952, „Einladung zum Tanz“ 1955, u. a.
Kelly, Gene
Gene Kelly
  • Deutscher Titel: Ein Amerikaner in Paris
  • Original-Titel: AN AMERICAN IN PARIS
  • Land: USA
  • Jahr: 1951
  • Regie: Vincente Minnelli
  • Drehbuch: Alan Jay Lerner
  • Kamera: Al Gilks, John Alton
  • Schauspieler: Gene Kelly, Leslie Caron, Oscar Levant
  • Auszeichnungen: Oscars 1952 für Film, Drehbuch, Kamera, Ausstattung, Musik, Kostüme, Ehrenoscar für Gene Kelly
Mit seinem Film »Ein Amerikaner in Paris« gelingt Vincente Minnelli eines der erfolgreichsten Musicals der Filmgeschichte. Sein Experiment, weitgehend auf Worte zu verzichten, glückt: Minnellis Film wird 1952 mit sechs Oscars ausgezeichnet.
Der amerikanische Maler Jerry (Gene Kelly) lebt in bescheidenen Verhältnissen in Paris. Die reiche und schöne Milo will ihn für sich gewinnen, doch er ist in Lisa (Leslie Caron) verliebt. Obwohl Lisa seine Gefühle erwidert, fühlt sie sich verpflichtet, bei dem Sänger Henri zu bleiben, der ihr einmal das Leben gerettet hat. Als Henri davon erfährt, gibt er Lisa frei.
Der Erfolg des Films beruht auf dem perfekten Zusammenspiel der Regie Minnellis, der eigenwilligen Choreografie Gene Kellys und der Musik von George Gershwin. Die Tanzszenen sind keine bloßen Einlagen Handlung und Tanz bilden eine Einheit. Höhepunkt ist die fast 18-minütige Ballettsequenz am Schluss, bei der jede Szene im Stil eines großen französischen Malers gestaltet ist. Allein diese Szene kostet 450 000 US-Dollar.
  • Deutscher Titel: Du sollst mein Glücksstern sein
  • Original-Titel: SINGIN„ IN THE RAIN
  • Land: USA
  • Jahr: 1952
  • Regie: Gene Kelly, Stanley Donen
  • Drehbuch: Betty Comden, Adolph Green
  • Kamera: Harold Rosson
  • Schauspieler: Gene Kelly, Donald O„Connor, Jean Hagen, Debbie Reynolds
  • Auszeichnungen: Golden Globe 1952 für Darsteller (D. O„Connor)
»Du sollst mein Glücksstern sein« markiert einen neuen Höhepunkt der Film-Musical-Produktion der 50er Jahre.
Aufhänger der Handlung ist der Übergang zum Tonfilm in Hollywood: Der in Stummfilmen meist als schmachtender Liebhaber eingesetzte Don (Gene Kelly) hat durch den Tonfilm die Chance, als Tänzer und Sänger aufzutreten. Mit seinem Freund Cosmo (Donald O„Connor) schreibt er seinen letzten Film, der vom Publikum verlacht wurde, zu einem Musical um. Das Problem ist der weibliche Star Lina (Jean Hagen), die eine unmögliche Stimme hat. Die Tänzerin Kathy (Debbie Reynolds) springt ein und synchronisiert Linas Gesang. Don verliebt sich in Kathy und sorgt dafür, dass die Öffentlichkeit bei der Premiere von ihrer Leistung erfährt.
Kelly und Donen realisieren eine neue Technik, in der Tanz und Gesang Teile der Handlung und dramaturgisch eingebaut sind. Dieser Inszenierungsstil verhilft dem Musical zu Tempo und Esprit. Es wird zu einem der erfolgreichsten Musikfilme der Nachkriegsgeschichte.
  • Deutscher Titel: Einladung zum Tanz
  • Original-Titel: INVITATION TO THE DANCE
  • Land: USA
  • Jahr: 1955
  • Regie: Gene Kelly
  • Drehbuch: Gene Kelly
  • Kamera: Freddie Young, Joseph Ruttenberg
  • Schauspieler: Gene Kelly, Igor Youskevitch
  • Auszeichnungen: Goldener Bär Filmfestspiele Berlin 1956 für Film
Gene Kelly erzählt in drei Episoden drei Liebesgeschichten: »Circus«/»Ring Around the Rosy«/»The Magic Lamp«. Dabei verzichtet er völlig auf Gesang oder Dialog und greift ausschließlich auf Tanz- und Pantomime-Stile zurück. Der Höhepunkt des ambitionierten Projektes liegt nach Ansicht von Experten im dritten Teil, der Tanz- mit Cartoon-Szenen verbindet.
In den USA lockt der Film nur wenige Zuschauer in die Kinos, doch in Europa findet er ein großes Echo und wird auf der Berlinale 1956 ausgezeichnet.
Solarbatterie
Wissenschaft

„Die Energieversorgung würde flexibler und effizienter“

Die Solarbatterie ist bislang noch Gegenstand der Grundlagenforschung. Doch die Besonderheiten dieser neuen Technologie bieten reichlich Potenzial für künftige Anwendungen – und das längst nicht nur, wo auch klassische Batterien genutzt werden. Zwei Stuttgarter Forscher erläutern Perspektiven und Herausforderungen. Das Gespräch...

Abnehmspritze
Wissenschaft

Satt schon vor dem ersten Bissen

Der Anblick köstlicher Speisen wirkt auf die meisten Menschen appetitanregend. Wer dagegen die neuen Abnehmspritzen nutzt, wird häufig schon satt, wenn er Essen auch nur ansieht. In Versuchen mit Mäusen und Menschen hat eine Studie nun aufgeklärt, welche Vorgänge im Gehirn für diesen Effekt verantwortlich sind. Demnach vermitteln...

Mehr Artikel zu diesem Thema

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon